AKTION STRASSENKINDER SALVADOR

das Hilfswerk des Ruswilers Aloisio Brunner - seit 1990

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Schäferbrief Bundesfeier/Bettag 2020

Wir leben in einem glücklichen Land. Es gibt keine Strassenkinder, keine Jugendliche auf Strassen und Plätzen, ohne Daheim und ohne Zukunft. Unsere Spitäler sind gut ausgestattet und von Korruption hören wir wenig. Die Verwaltung funktioniert. Kein Terrorismus, keine Glaubenskämpfe …. „Mohrenkopf“ dürfen wir noch sagen ….

Wir wissen natürlich, dass es hier Menschen gibt, die nicht auf Rosen gebettet sind! Aber: Schätzen wir unser Land und all das Gute hier? Sind wir dankbar dafür?

Immer wieder und besonders jetzt, nachdem in Salvador das Corona-Virus wütet, werde ich gefragt: „Du gehst doch nicht wieder? Warum denn?

In Salvador hast du kein richtiges Bett, keine Sicherheit, hast Kontakt mit schmutzigen und kranken Kindern und Leuten! 

 
   

 

Denk an eine Ansteckung! In Salvador hast du, Aloisio, keinen Arzt und kein Spital in der Nähe ….  Warum willst du wieder gehen? Denk doch mal ….„

All das ist richtig, aber …. die Strassenkinder dort! Wollen wir von Solidarität und (als Christen)von Nächstenliebe nur reden – oder danach handeln?? Viele dieser Strassenkinder, Jugendlichen und den Angehörigen haben nichts, nichts, nichts –ausser Not, Elend, Angst und Verlassenheit. Soll und darf ich nicht weiterhin ihr NÄCHSTER sein??


Liebe Leser, liebe Leserinnen, haben wir vergessen, mit dem HERZEN zu denken? Mein Herz sagt, ja, gebietet: Geh wieder! Teile, was du hast. Gib, tröste, hilf und heile!

Helfen, heilen, trösten und teilen ist mir und uns in Salvador aber nur möglich, wenn Sie uns helfen. Ohne Ihre Hilfe –eine Spende, ein Gebet, Ihren Segen – kämpfen wir auf verlorenem Posten.

Wir leben in einem glücklichen Land. Wir haben am 1. August gesungen:„….. die fromme Seele ahnt …. „  Wir dürfen am Bettag beten und danken …. Betet freie Schweizer betet …. Mit gutem Grund! Verpflichtet das nicht – oder lädt es uns nicht vielmehr ein?

Augustinus hat gesagt: „Christus begegnet dir im Mitmenschen.“ Der dreckige, kranke, verunstaltete „böse, schlechte“, Mensch, der übel riecht, begegnet mir als MENSCH!

Von Augustinus habe ich weiter gelesen:

Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge. die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse und die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne – aber– sie gehen ohne Staunen an einander vorüber!

Es geht um MENSCHEN! Es geht um Menschen, jeder mit einem göttlichen Hauch (Genesis)! Wir dürfen nicht acht-los an ihnen vorüber gehen, am grossen, grossen Geheimnis MENSCH!

Gegenwärtig wird viel von Solidarität gesprochen. Gut! Aber: Wagen wir, von Liebe, von der Liebe zum Nächsten, zu sprechen? …ihn lieben aus ganzem Herzen und mit allen Kräften … !!! odergenieren wir uns? Sprechen – und handeln! Theorien gibt es viele, vielleicht zu viele!

Bundes-FEIER! BET-Tag. Froh und voll Zuversicht wollen wir feiern und beten – mit Ihnen und für die Bedürftigen, für Sie, liebe Leser, liebe Leserinnen. Bleiben Sie uns treu – bitte, bitte! Danke!

Diese Gedanken schreibt der Aloisio


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