Konkrete Hilfe

 

1. Haus in der Stadt (ehemalige Pousade = Gästehaus)

Es nimmt die Menschen von der Strasse auf und bietet ihnen Schutz und Sicherheit, versorgt sie mit Essen und Trinken, Wäsche und Kleidern, bietet ihnen 1. Hilfe an und vermittelt nach Möglichkeit weitergehende med. Versorgung.

 

Zum Ausruhen und ev. übernachten stehen z.Z. 36 Betten zur Verfügung.

 

2. Ausbildungsplätze für Jugendliche

Vor dem Überfall auf die Fazenda im Jahre 2005 bestand die Möglichkeit, auf dem Gutshof Jugenliche für verschiedene Berufe vorzubereiten: in Land- und Forstwirtschaft, in Fischzucht, Gartenpflege oder für ein Handwerk . Seither ist die Fazenda aus Sicherheitsgründen als Ausbildungsplatz geschlossen. Nach wie vor werden aber Jugendliche an befreundete Betriebe vermittelt, wo sie Grundkenntnisse in verschiedensten Berufen erlernen und vertiefen können.

 

Als Maurer, Elektriker, Mechaniker, Schweisser, Gärtner.

 

3. Filialen und Aussenstationen

Für Menschen, die zu uns kommen, denen wir aber aus verschiedenen Gründen (Alter, gesundheitlicher Zustand, zu wenig eigene Kenntnisse, zu wenig Kapazität usw.) nicht selber helfen können, suchen wir einen Platz in der näheren und weiteren Umgebung. Da diese hilfsbereiten Menschen oft ausser dem guten Willen nicht viel mehr zu bieten vermögen, besuchen wir sie in(mehr oder weniger) regelmässigen Abständen und versorgen sie mit Produkten aus der Fazenda und wenn nötig mit Medikamenten, mit Wäsche und mit Kleidern und nach Möglichkeit mit ein paar Batzen.

 

 Wir ersetzen:

 

mal einen Stuhl
eine Matratze,
flicken ein Dach,
eine Wasserleitung,
ein Fenster.

 

 4. Bauequipe

Sie ist dem Leiter „Filialen und Aussenstationen“ unterstellt. Die Aufgabe besteht darin,
menschenunwürdige Unterkünfte zu sanieren oder zu ersetzen, Toiletten einzurichten und die Abwässer abzuleiten.

 

Bei abgelegenen Häusern und Siedlungen werden Brunnen für sauberes Trinkwasser gebaut.

 

Mitarbeiter sind oft unsere Jugendlichen.

 

5. Kindergarten und Nachhilfe-Unterricht

Es sollten eigentlich keine Kinder und keine Jugendliche Tag und Nacht auf den Strassen und Plätzen herumstreichen, nachts in Winkeln und Ecken schlafen und betteln. In unserem Kindergarten bekommen sie täglich mindestens eine Mahlzeit ; sie können etwas Sinnvolles lernen: Disziplin, friedliches Zusammensein, gemeinsames Spielen, Singen und die grösseren können täglich eine Stunde lesen, schreiben und rechnen.

 

 

Und vielleicht das Wichtigste:
Sie sind immer, immer Willkommen!